Erfolg für Frauen in FührungspositionenDer Autor und Geschäftsmann Stedman Graham über weibliche Karrierestrategien15.06.2009 Britta Stromeyer Esmail
Stedman Graham ist ein erfolgsreicher Geschäftsmann in den USA und CEO seiner eigenen Management- und Marketing-Beratungsfirma.
Stedman Graham erklärt exklusiv für Suite101 die Herausforderungen, die Frauen bei ihrer Entwicklung von Erfolgspotentialen im Weg stehen. Vom Ungleichgewicht der Geschlechter zum GeschäftserfolgLaut Graham ist eine der größten Erfolgsbarrieren für Frauen die Tatsache, dass sie das Label "Frau" einfach akzeptieren und ihre traditionelle soziale Rolle in Kauf nehmen. Dieses Denken schränkt Frauen ein, da sie von der Definition anderer abhängen. Eine weitere Barriere ist der erschwerte Zugang zu männlichen Netzwerken und die Meinung, dass Frauen den Fokus auf Familie legen und weniger auf den Beruf. Schwangerschaft und Elternzeit können dann eventuell zum Karrierestillstand führen. In den USA haben Frauen erst vor kurzem begonnen, ihre eigenen Netzwerke zu organisieren und aufzubauen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um das weibliche Selbstbewusstsein zu stärken. Es gibt Frauen, die mit den notwendigen Ressourcen daran arbeiten, als gleichberechtigte Partner ihre Stärken hervorheben. Frauen in Führungspositionen im WandelUnter welchen Umständen kann nun der Erfolg weiblicher Führungskräfte gefördert und gestärkt werden? Graham behauptet, dass Frauen genauso oder noch erfolgreicher sein können als ihre männlichen Kollegen. Er weist jedoch darauf hin, dass wenn Frauen einmal in eine Machtposition gelangt sind, diskriminierenden Taktiken ausgesetzt sind und ganz nach männlichem Muster ein weibliches Netzwerk vorziehen. Eine Gruppe ist oft nicht flexibel genug, um anderen Menschen Zugang zu gewähren. Doch laut Graham erleben Frauennetzwerke derzeit einen positiven Wandel. Über Hürden zum ErfolgSelbst wenn eine Frau in einer Führungsposition eine geschlechtsneutrale Sicht der Welt annimmt, die Menschen um sie herum können das wahrscheinlich nicht. Diese Unterschiede erklären, warum das Verständnis von Geschlechterrollen von entscheidender Bedeutung für Frauen in Führungspositionen sind. Wie kann man solche Ansichten und Mentalitäten ändern? "Es ist wichtig, sich seiner eigenen Identität und Meinung bewusst zu werden", erklärt Graham. "Das ist der Grund, warum der Neun-Stufen-Prozess in meinen Büchern so wichtig ist (You Can Make it Happen – A Nine Step Process to Success). Es lehrt der eigenen Identität auf den Grund zu gehen und Verantwortung zu übernehmen. Darüber hinaus ist dieser Prozess eine wertvolle Grundlage für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung." Die Kombination von Verständnis der eigenen Identität und individuellen Fähigkeiten ermöglicht es, dass Frauen ihre Mission in einen Aktionsplan umzusetzen. Barrieren, Diskriminierung und andere Einschränkungen, die den Aufstieg und Erfolg erschweren, wird es immer geben. Deshalb muss eine Führungskraft, flexibel, mobil und geduldig bleiben, um solche Hindernisse zu überwinden. Für Stedman Graham sind alle Menschen gleich, was sie aber dennoch unterscheidet, ist die Stärke und der Mut, ihre Lebensziele zu verfolgen und trotz Barrieren nicht aufzugeben. Mehr über Stedman Graham in Stedman Graham im Porträtund Die ersten Stufen zum Erfolg – eine Einführung in das persönliche Branding
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